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Das ist mein Zimmer. In meinem Zimmer steht ein Kinderbettchen. Da schläft meine kleine Schwester Florine drin, wenn sie Mittagsschlaf macht. 

 

Teil II  des Buches: GRETE

 

 

GRETE

Zur Zeit sind Mama und Papa zu Hause. Ihr wisst schon, Corona Virus. Mama unterrichtet über Skype, da muss sie immer ganz viel vorbereiten, damit alle Schüler was zu tun haben.

Aber am Abend kocht sie mit Papa und sie erzählen, was so alles im Radio über Corona,  gesagt wird. Mama sagt zwischendurch immer, wie Papa das Gemüse schnippeln soll oder was er so alles noch vorbereiten soll. Am besten kocht Papa Reis! Ja, wirklich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich spiele gern und oft mit meiner kleinen Schwester Florine. Sie spielt noch kein Instrument, aber sie kann wirklich laut schreien. Papa sagt, dass sie bestimmt mal Sängerin wird.

 

 

 

Das ist mein Bruder Karl, er spielt Klavier und manchmal gibt er auch an, dass er schon sooo gut spielen kann. Er spielt alles auswendig, das heißt, er braucht keine Noten, die hat er im Kopf geparkt, sagt Mama. 

Immer samstags proben wir alle 4 zusammen. Mama, Papa, Karl und ich. Mama ist ganz streng mit der Probenzeit. Da dürfen wir nicht bummeln. Es ist schön, wenn wir zusammen spielen, aber jeder muss seine Noten erst einmal gut kennen und geübt haben. Wenn wir üben, dann macht Florine Mittagsschlaf oder Großmama kommt und fährt sie im Dorf spazieren.

 

 

Grete  spielt im Konzert

 

Grete übt für das 1. KonzertGrete übt für das 1. Konzert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute übe ich für mein 1. Konzert. Mama hat gesagt, dass ich das gut mache. 

Zuerst muss ich meine Gitarre stimmen. Das ist noch schwierig für mich und Mama hilft mir dabei.

Ich habe den Spruch gelernt, den ich gut für das Stimmen der Gitarre gebrauchen kann: Ein Anfänger Der Gitarre Habe Eifer.

Die Saiten einer Gitarre müssen also auf E A D G H und E gestimmt werden und ich fange mit der Saite an, die am hellsten klingt. Mama übt das mit mir jeden Tag mit einem Stimmgerät. DA kann ich die Töne super hören und vergleichen. Das Gerät piepst die Töne vor. Ich muss genau hinhören. Aber dazu habe ich ja auch meine guten Ohren.

Heute spiele ich eine Etüde. Das ist ein Stück, wo man die Finger immzu fleißig bewegen muss. Ein Übungsstück. Meine Etüde klingt wie ein kleiner Gebirgsbach. Mir gefällt diese Etüde. 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am liebsten übe ich mit Mama.  

 

Mama näht mir ein neues Kleid und wir sitzen in Mamas Werkstatt und erzählen. Ich liebe das. Mit Mama kann ich über alles reden. Und sie ist immer lustig. Mama sagt, dass ich auch bald mal nähen soll. Sie will es mir zeigen. Aber es war noch keine Zeit, sagt Mama.

 

 

Karl übt jeden Tag und manchmal macht er lustige Bewegungen. Papa sagt, dass er die Musik fühlt und da gibt es nichts zu lachen. Karl spielt ein Klavierstück von Ludwig van  Beethoven.  Und der ist schon lange tot, aber er hat viele Musikstücke komponiert. 

Karl spielt ein Stück mit einem lustigen Namen: Die Wut über den verlorenen Groschen. 

 

 

 

 

 

 

 

Heute muss ich noch einen Brief an Großmutti schreiben. Sie hat Geburtstag. Ich male erst einmal eine Blume, das kann ich gut. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mama und Papa sind mit Florine  im Wohnzimmer. Ich höre die Tassen klappern. Mama trinkt Tee und Papa Kaffee, das weiß ich schon. Und Florine plappert niedlich. Ich habe sehr gute Ohren. Ich höre alle Geräusche im Haus. Ihr müßt das auch mal ausprobieren. Welche Geräusche hört Ihr im Haus bei Euch?

Ich höre Karl mit der Musik am Klavier und Mama und Papa und Florine im Wohnzimmer und draußen die Vögel zwitschern auch noch. Ach ja, und meine Stifte kratzen auch auf dem Papier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und manchmal, wenn ich nicht einschlafen kann, dann höre ich, wie Mama und Papa leise ins Bett gehen, damit Florine nicht aufwacht. Also meine Ohren sind jedenfall super.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Mein Bruder liest immer noch am Abend. Er darf das, sagt Mama. Er hat ein dickes, fettes Kissen. Das findet er gemütlich. Aber ich habe ja die guten Ohren, und da kann ich hören, wenn er die Seiten umblättert. Ja, so gut kann ich hören.