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Ich bin Grete. Ich und mein Bruder Karl wohnen mit unseren Eltern Georg und Senta in einem schönen großen Haus am Rande des Dorfes. Unsere Eltern Georg und Senta sind Musiker. Georg spielt Geige in einem Orchester und Senta ist Sängerin. Sie unterrichtet zu Hause im Musikzimmer. Ich finde das wunderbar, denn Mama ist immer zu Hause. Papa  spielt auch Klavier, sehr gut sogar. Und Karl will auch so wunderschön Klavier spielen können wie  Papa. Karl ist ein Angeber. Er wird nie so spielen wie Papa. Papa sagt, Karl ist kein Angeber.

Ich spiele Gitarre. Einmal habe ich auch Klavier gespielt, aber das will ich nicht mehr. Ich habe auch Geige gespielt. Aber bei mir klingt das so kratzig, das hat mir nicht gefallen. Jetzt übe ich Gitarre und meine Musiklehrerin sagt, dass ich das gut mache. 

Mama übt auch mit mir. Mama ist toll.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Karl spielt auf unserem Flügel,  aber das seht Ihr ja auf dem Bild. Das Wort "Flügel" finde ich lustig. Wenn Karl mich ärgert, dann wünschte ich, dass er mit dem Flügel davon fliegt. Aber unser Flügel kann ja nicht fliegen. 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Karl und ich  spielen auch schon sehr schön gemeinsam. Heute üben wir die Sonatine für Gitarre und Klavier op. 68 von Anton Diabelli. - op = Opus nennt man in der Musik die Zählung der Werke von Komponisten. Opus ist lateinisch. Ich kann kein lateinisch. Ich weiß nur, dass es  das Stück Nummer 68 von Anton Diabelli ist. Der ist 1781 geboren, am 5. September und zwar in Österreich. Er spielte super Gitarre und der Herr Diabelli hat viele Musikstücke geschrieben. Er war auch ein Komponist. Ich will auch einmal ein Stück komponieren. Mama hat gesagt, dass ich das machen soll.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So, jetzt dürfen wir noch 10 Minuten üben hat Papa gesagt. Bis zum nächsten Mal; dann erzähle ich von unserer kleinen Schwester Florine. 

 

FLORINE

 

 

Florine, meine kleine Schwester, sie ist supersüß und rund. Wenn Karl Klavier spielt, dann hat Papa Florine auf dem Arm. Karl stört das nicht, sagt er.  Karl muss heute eine Etüde üben. Das ist ein Stück, wo die Finger trainiert werden. Karl spielt manchmal sehr wüst. Ich spiele nicht so gern Etüden, ich spiele gerne liebliche Stücke.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn ich von der Schule nach Hause komme, dann übe ich immer gleich mit Mama.

Ich kann nicht üben, wenn Florine mit dabei ist. Ich muss sie sonst immer anschauen, weil sie sooo niedlich ist und einen so kleinen süßen Mund hat. Mama sagt, dass es besser ist, wenn Florine dann nicht dabei ist.  

Ich übe an einem schönen Lied für ein Konzert. Ich spiele ein Lied und das heißt: Heißa,  Kathreinerle. Es ist ein lustiges Tanzlied. Und ich muss schon Akkorde greifen. Da muss man bei der Gitarre machmal 3 Finger auf einmal benutzen. Mama sagt, dass ich das gut mache. Und Mama näht mir ein Kleid für das Konzert.

 

Das Kleid gefällt mir sehr gut, aber Mama soll die Schleife wieder weg machen. Ich mag keine Schleifen. 

So, jetzt schreit Florine und Mama geht zu Ihr. Das finde ich gut. Ich übe noch 5 Minuten und beim nächsten Mal zeige ich Euch mein Zimmer.